Arbeitskreis Klettern und Naturschutz der bergsteigenden Verbände im Landkreis Reutlingen

Spielregeln

Die Region Schwäbische Alb hat sich noch nie einer bestimmten Kletterethik unterworfen, im Gegenteil, die Schwaben sind dafür bekannt daß sie sich von Niemandem etwas vorschreiben lassen, und das tun, was sie für richtig halten. Hier soll nicht versucht werden unserer Region eine Kletterethik zu verordnen, aber die Vergangenheit hat uns leider gezeigt das es ohne Spielregeln auch nicht funktioniert.

Grundsatz:

Bei Erschließung und Sanierung von Kletterrouten sind die Naturschutzauflagen des Regierungspräsidiums und des Landratsamtes zu beachten. Aktuelle Informationen über die Naturschutzauflagen der entsprechenden Kletterfelsen gibt es bei der IG Klettern, oder bei den Arbeitskreisen Klettern und Naturschutz.

Projekte:

Projekte werden auf der Schwäbschen Alb mit einer roten Schlinge im ersten Haken gekennzeichnet. Das gilt für eingebohrte Projekte wie auch für Routen die "Clean" begangen werden sollen. In bohrhakenfreien Projekten sollte die Schlinge in geeignete Sanduhren gefädelt, oder mit Hilfe eines Normalhakens fixiert werden. Zur Markierung eignet sich idealerweise Flach oder Schlauchband, das, um Mißverständnissen vorzubeugen, mit "Projekt" und Namenskürzel (evtl. Datum) versehen werden kann.

Projekte sollten nur angefangen werden wenn sie aller Voraussicht nach auch realisierbar sind. Das gilt nicht nur für den Zeitrahmen, sondern vorallem für das physische und psychische Leistungsvermögen des Aspiranten.

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